Ich habe Lücken. Du hast Erfahrung.

Ich schreibe hier seit Jahren über agiles Arbeiten. Über Flow, über Feedback, über Teams, über den Overhead, den Organisationen sich selbst bauen und dann Prozess nennen.

Aber es gibt Dinge, über die ich nicht schreiben kann. Weil ich sie nicht erlebt habe.

Ich könnte sie mir zusammenlesen. Das wäre dann genau der Bullshit, der auf dieser Seite nichts zu suchen hat.

Also frage ich dich.

Was ich nicht weiß

Ein paar Beispiele, damit du eine Idee bekommst:

  • Wie SAFe von innen wirklich ist. Nicht die Folie, der Alltag.
  • Agile Prinzipien außerhalb der Softwareentwicklung. Verwaltung, Marketing, Fertigung, Schule.
  • Der Alltag eines Scrum Masters. Was wirklich passiert, nicht was im Kurs stand.
  • Agiles Arbeiten als Tester. Eine Perspektive, die hier praktisch nie vorkommt.
  • Mehrere Teams gleichzeitig. Abhängigkeiten, Übergaben, Absprachen.
  • Psychologie und Gruppendynamik. Warum Teams sich so verhalten, wie sie sich verhalten.
  • Agiles Arbeiten in regulierten Umfeldern. Medizin, Automotive, Banking.
  • Agile Prinzipien im Privatleben. Ja, ernsthaft.
  • Was du versucht hast und was gescheitert ist. Das interessiert mich am meisten.

Steht dein Thema nicht dabei? Umso besser.

Wie klein das sein darf

Es gibt kein Wortlimit. Nach oben nicht, nach unten schon gar nicht.

Eine Situation, die du erlebt hast. Was du daraus mitgenommen hast. Das ist ein Beitrag.

Du brauchst kein Konzept, keine Gliederung, keine Quellen. Schreib es so, wie du es einem Kollegen in der Küche erzählen würdest. Struktur, Überschriften, Formatierung, Bild, das mache ich, wenn du es möchtest.

Und du brauchst dich um SEO, Keywords und Meta-Descriptions nicht zu kümmern. Das interessiert mich nicht wirklich.

Was du nicht musst

  • Perfekt schreiben. Tippfehler und Kommas bügle ich, ohne deinen Ton anzufassen.
  • Vorher wissen, wie der Text ausgeht.
  • Alles belegen. Was du erlebt hast, hast du erlebt.
  • Begründen, warum dein Thema wichtig ist. Wenn es dich beschäftigt, beschäftigt es andere auch.
  • Regelmäßig liefern. Ein Text, einmal. Danach bist du wieder raus. (Wenn du mehr schreiben willst: auch toll!)

Was für dich dabei rausspringt

Unter dem Text steht eine Autorenbox: dein Name, zwei Sätze über dich, Links auf deine Website, deinen Mastodon-Account, dein Buch, dein Was-auch-immer.

Links im Fließtext bleiben drin, wo sie inhaltlich hingehören. Wenn du auf deinen eigenen Artikel verweist, ist das gut so.

Der Beitrag geht über Mastodon und Bluesky raus.

Wenn du willst, kannst du den Text gerne zweitveröffentlichen. Eigener Blog, LinkedIn, Newsletter. Ich beanspruche keine Exklusivität.

So läuft das ab

  1. Du meldest dich kurz. Ein Satz reicht: „Ich würde über X schreiben."
  2. Ich sage dir, ob das passt. Meistens ja.
  3. Du schreibst. Ohne Deadline.
  4. Ich stelle es online und sage dir, wann es live geht.

Falls du jetzt zögerst

Wenn du denkst „ich bin doch kein Autor": Dann meine ich genau dich.

Du machst einen Job, in dem du jede Woche Dinge erlebst, die anderen weiterhelfen würden. Mehr braucht es nicht.

Schreib mir auf Mastodon oder über die Kontaktseite. Ich freue mich auf deine Lücke.

Falls du hier gerade nickst: genau solche Sachen nehme ich mir in NBA Kompakt vor – ein Thema pro Folge, fünf bis zehn Minuten, jede Woche. Wenn du das im Ohr statt im Feed willst: hier abonnieren.